Hypnose

Hypnose_Transparent

Hypnose

Schon seit der Antike und dem Altertum vor rund 4.000 Jahren in den ersten menschlichen Hochkulturen als Behandlung diverser Leiden mithilfe künstlich erzeugter Trance bekannt, erlebte die Hypnose als medizinische Therapieform schließlich im späten 18. Jahrhundert auch in Europa erste Anerkennung. Die von damaligen Pionieren wie dem deutschen Arzt Franz Anton Mesmer (1734-1815) und dem britischen Naturforscher Alfred Russel Wallace (1823-1913) unter den Namen „Mesmerismus“, „Elektromagnetismus“ und „Hypnotismus“ propagierten sowie angewandten Heilmethoden und Therapieverfahren wurden jedoch im 19. Jahrhundert von so prominenten Zeitgenossen wie Friedrich Engels (1820-1895) auch deutlich als Aber- und Irrglaube kritisiert. Nichtsdestotrotz gewann die durch hypnotische Induktion herbeigeführte Trance als Reinkarnationstherapie oder Rückführungstherapie bis Mitte des 20. Jahrhunderts weitere Aufmerksamkeit und auch entschiedene Befürworter und Erforscher wie etwa den Hirnforscher Oskar Vogt (1870-1959),

dessen Schüler und Begründer des autogenen Trainings Johannes Heinrich Schultz (1884-1970) sowie den international renommierten Arzt und Psychotherapeuten Klaus Thomas (1915-1992). Seither und bis heute hat sich die Hypnose bzw. hypnotische Induktion im Rahmen der Rückbesinnung und Wiederbelebung herkömmlicher und natürlicher Heilmethoden einen festen und mehrheitlich auch von Medizinern akzeptierten Platz in den Anwendungen zur Reinkarnationstherapie oder Rückführungstherapie erarbeiten können. Die Grundlage aller gängigen ganzheitlichen Behandlungsmethoden bei der Hypnosetherapie bildet dabei die Trance, die vom Arzt bei den Patienten gezielt gefördert wird, damit sich diese von Raum und Zeit so ungestört und unbeeinflusst wie möglich emotional und gedanklich tief in ihrem Unterbewusstsein versenken können. Erst in diesem, bei der Hypnose stets angestrebten und mit leichtem Halbschlaf oder Tagträumen vergleichbaren Zustand einer fokussierten und zielgerichteten Konzentration auf das Wesentliche kann der Patient seine innersten Probleme und Störungen als solche erkennen und diese mit der professionellen Hilfe des Therapeuten verringern oder sogar vollständig auflösen. Generell kommt der auf dieser Weise gewonnenen Aufmerksamkeit für das Zugrundeliegende bei der Behandlung von zahlreichen Indikationen und Krankheitsbildern zum Einsatz. Als besonders erfolgreich haben sich die Anwendungen der Reinkarnationstherapie oder Rückführungstherapie bei Ängsten und Phobien, Schlafstörungen und gewünschter Gewichtsreduktion sowie bei der Raucherentwöhnung, Kinderhypnose und Steigerung des Selbstbewusstsein gezeigt.

Hypnose1

Dabei gehorchen Hypnose und hypnotische Induktion in keiner Weise den von manchen Kritikern und Skeptikern leider noch immer gelegentlich als „Esoterik“, „Hexenwerk“ oder „Wunschdenken“ bemängelten psychologischen Effekten und Mechanismen einer zu stark ausgeprägten individuellen Fantasie, sondern sind stattdessen vielmehr mit zahlreichen seriösen Studien zu deren tatsächlicher Wirksamkeit empirisch und statistisch zu belegen. So gilt es heutzutage als wissenschaftlich erwiesen, dass mindestens 70 Prozent aller menschlichen Lebensvorgänge vom Unterbewusstsein gesteuert werden, welches wiederum durch Hypnose eindeutig besser erreicht werden kann, als die ca. 30 Prozent rein rationalen Handelns. Anders als in den Massenmedien mit pompösen Inszenierungen im Stil der Film- und Traumfabrik Hollywood reißerisch in öffentlichen Aufführungen sowie oftmals vor einem Massenpublikum dargestellten „Events“ zum Thema Hypnose finden die konkreten Behandlungssitzungen immer im geschützten und respektvollen Rahmen statt, der gleichermaßen auf gegenseitigem Vertrauen von Heilpraktiker und Patient sowie medizinischer Kompetenz und ganz besonders auch auf der Freiwilligkeit des Behandelten beruht. Mit der Materie und deren Methoden erfahrene Therapeuten sind sich somit stets ihrer großen Verantwortung bewusst und handeln deshalb immer nur ausschließlich als Auslöser und Förderer der Trancezustände, aber niemals als deren Kontrolleure oder Manipulatoren.